Geboren wurde ich am 27. August 1979 in Bad Langensalza, einer Kleinstadt in Thüringen, damals DDR. Wohlbehütet wuchs ich in einem landwirtschaftlich geprägten 250-Seelen-Dorf im Thüringer Becken auf. Als einzigem Kind einer Handwerkerfamilie wurden mir Werte, Fähigkeiten und Prinzipien vermittelt die mich prägten und noch heute mein Handeln leiten. Dafür bin ich meinen Eltern und Großeltern überaus dankbar.

Die Ereignisse und Veränderungen rund um die politische Wende 89/90 verfolgte ich als Zehnjähriger intensiv – meine Leidenschaft für Politik ebenso wie meine Begeisterung für die CDU war geweckt. Nach dem Realschulabschluss (mittlere Reife) wechselte ich auf ein Gymnasium mit volks- und betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und angeschlossenem Internat. Der Weg zum Abitur war somit gleichzeitig der Weg zu weitgehender Selbstständigkeit. Diese wollte ich fortan nicht mehr missen, weswegen mich der anschließende Grundwehrdienst nicht ausfüllte.

Das Jahr 2000 war durch Veränderungen geprägt, ich zog nach Berlin, begann ein Studium der Rechtswissenschaften an der Freien Universität und wurde aus Überzeugung Vegetarier. Durch einen Kommilitonen fand ich im Jahr 2002 zur CDU Berlin und 2005, nach meinem Outing, auch zur LSU, dem Arbeitskreis der Lesben und Schwulen in der Union. Fortan arbeitete ich mit wachsender Begeisterung daran, Politik aktiv zu gestalten.

Als Vorsitzender des Regionalverbandes Ost der LSU und später als Vorsitzender der LSU Berlin leitete ich einen jungen, aufstrebenden Verband, verantwortete zahlreiche, öffentlichkeitswirksame Events, gestaltete einen Prozess der Professionalisierung, insbesondere der Kommunikation, und war viel in Berlin-Brandenburg, ebenso wie in ganz Mitteldeutschland, unterwegs und gut vernetzt. Auf die gemeinsam mit zahlreichen Mitstreitern geleistete, sehr erfolgreiche Aufbauarbeit in diesem Bereich bin ich noch heute stolz.

Die damalige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder bot mir 2009 die Organisation ihres Bundestagsbüros an. Diese Aufgabe reizte mich, weswegen ich meine studienbegleitende Tätigkeit für den Hauptgeschäftsführer des Deutschen Steuerberaterverbands, Prof. Dr. Axel Pestke, kündigte, meine Studium zurückstellte und meine erste Tätigkeit im Deutschen Bundestag begann.

Seit 2011 darf ich meine Erfahrungen und meine Leidenschaft für Politik nicht nur im Beruf sondern darüber hinaus auch in der Kommunalpolitik einbringen. Als seinerzeit neues Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg von Berlin wurde ich umgehend zum Ausschussvorsitzenden gewählt. Bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2016 leitete ich den Ausschuss für Frauen- Queer- und Inklusionspolitik, wodurch mir die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen vertraut und zum Herzensanliegen wurden.

Im Jahr 2012 wählte mich die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg zu ihrem Sprecher für Bildung, Kultur und Bibliotheken – eine Aufgabe die mir viel Freude bereitet und wodurch ich kurzzeitig sogar berlinweite Aufmerksamkeit erlangte. Grund hierfür war mein leider gescheiterter Vorstoß zur Benennung eines kleinen Weges nach dem beliebten Schauspieler Günter Pfitzmann.

2013 wurde Dr. Jan-Marco Luczak zum zweiten Mal in Tempelhof-Schöneberg direkt gewählt, seither leite ich sein Bundestagsbüro. Das ermöglicht mir, mich ehrenamtlich wie auch beruflich für die Belange der Menschen in Tempelhof-Schöneberg einzubringen.

Seit der Berlinwahl 2016 darf ich die Geschicke der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg als deren Vorsitzender lenken.

Schule, Studium und beruflicher Werdegang

1986 - 1996
Grund- und Realschule (mittlere Reife)
1996 - 1999
Berufliches Gymnasium Gotha (Abitur)
1999 - 2000
Grundwehrdienst
2000 - 2009
Studium der Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin
2000 - 2001
Studienbegleitende Tätigkeit in einem Elektrofachmarkt
2001 - 2009
Studienbegleitende Tätigkeit beim Deutschen Steuerberaterverband
2009 - 2013
Organisation des Bundestagsbüros der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder MdB, direkt gewählt in der Landeshauptstadt Wiesbaden
2013 - 2020
Büroleiter von Dr. Jan-Marco Luczak MdB, direkt gewählt in Tempelhof-Schöneberg
seit 2020
Stadtrat für Bildung, Kultur und Soziales des Bezirks Tempelhof-Schöneberg von Berlin

Politische Arbeit

2007 - 2010
Beisitzer im Vorstand/Geschäftsführer der LSU Berlin
2008 - 2011
Vorsitzender des Regionalverbandes Ost der LSU und damit LSU-Bundesvorstandsmitglied
2009 - 2013
Schriftführer des CDU-Ortsverbandes Schöneberger Westen
2010 - 2013
Vorsitzender der LSU Berlin
2011 - 2020
Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg
2011 - 2016
Vorsitzender des Ausschusses für Frauen-, Queer- und Inklusionspolitik der BVV
2012 - 2020
Sprecher für Bildung, Kultur und Bibliotheken der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
seit 2013
stellv. Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Schöneberger Westen
2014 - 2020
Mitglied des Vorstands der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
2015 - 2020
Mitglied des Kreisvorstands der CDU Tempelhof-Schöneberg
2015 - 2017
stellv. Vorsitzender der LSU Berlin
2016 - 2020
Vorsitzender der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg
2016 - 2020
stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Geschäftsordnung der BVV
seit 2020
Beisitzer im Vorstand der LSU Tempelhof-Schöneberg

Mitgliedschaften

seit 2002
Mitglied der Christlich Demokratischen Union (CDU)
seit 2005
Mitglied der Lesben und Schwule in der Union (LSU)
seit 2011
Mitglied des Unionhilfswerks (UHW)
seit 2017
Mitglied der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA)

Neben meiner politischen Arbeit liegt mir gesellschaftliches Engagement besonders am Herzen. Daher unterstütze ich sehr gern einige Vereine durch eine Mitgliedschaft, auch wenn ich mich selbst nicht aktiv einbringe.