Darauf sind wir stolz und halten es daher für unabdingbar, dass neben dem Land auch die Bezirke Möglichkeiten haben, kreative Ideen angemessen zu fördern.

Tempelhof-Schöneberg ist der Kulturbezirk Berlins. Die CDU wird dafür sorgen, dass dies auch so bleibt. Neben einer finanziellen Unterstützung benötigen Künstlerinnen und Künstler insbesondere Raum und Räume für ihr Schaffen. Für die Kultur stehen aber immer weniger Räume zur Verfügung. Das gilt für Probenräume ebenso wie für Schulungsräume der Musik-und Volkshochschule.

Die CDU wird daher:

  • die Realisierung der „Neuen Mitte Tempelhof“ weiterhin mit oberster Priorität vorantreiben, damit am Tempelhofer Damm ein neuer kultureller Leuchtturm entsteht;

  • die Entwicklung der Bibliotheken zu modernen Bildungs- und Begegnungsstätten mit einem ausreichenden und zeitgemäßen Angebot an Medien, Arbeitsplätzen und Gruppenräumen weiter vorantreiben und dafür sorgen, dass die Gertrud-Kolmar-Bibliothek an einem neuen Standort wieder eröffnet wird;

  • bei allen Bau- und Umbauvorhaben des Bezirks prüfen, ob zusätzliche, kostenfreie Probenräume für Chöre, Ensembles usw. geschaffen werden können;

  • mit Nachdruck dafür sorgen, dass die von den bezirklichen Kultureinrichtungen genutzten Gebäude erhalten, saniert und barrierefrei ausgebaut werden, um allen Menschen die Nutzung zu ermöglichen;

  • die ehemalige Luise-und-Wilhelm-Teske-Schule in der Ella-Barowsky-Straße nach der Sanierung in guter Nachbarschaft mit dem Tanzsportverein Blau-Silber als eine feste, große und gut angebundene Einrichtung für die Musik- und Volkshochschule etablieren. Das wäre neben dem Hauptsitz der VHS am Barbarossaplatz und dem der Leo-Kestenberg-Musikschule im Haus am Kleistpark ein weiterer großer Standort für diese Bildungsinstitutionen.

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