Diesen Zielen ist auch die CDU Tempelhof-Schöneberg verpflichtet, weshalb wir Frauenförderung nicht nur proklamieren, sondern aktiv betreiben.

Frauenförderung – starke Frauen als Vorbilder sichtbar machen

Die Vermittlung eines positiven Frauenbildes ist die Grundlage dafür, dass Mädchen und junge Frauen ein Bewusstsein für Gleichberechtigung und Emanzipation erlangen.

Die CDU wird daher:

  • Aktionen und Projekte auf den Weg bringen, durch die insbesondere junge Frauen motiviert werden, berufliche und persönliche Ziele konsequent zu verfolgen. Wichtig ist zu vermitteln, dass Frauen selbstverständlich alle Möglichkeiten offenstehen;

  • gezielt Projekte fördern und anregen, die sich mit dem Thema Frauen als Vorbilder beschäftigen, um z.B. in Schulen früh eine Sensibilisierung für Eigenständigkeit und finanzielle Unabhängigkeit zu schaffen;

  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, z.B. durch die Schaffung von Kita-Plätzen. Das Bezirksamt sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen und die Kinderbetreuung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherstellen;

  • den Frauenmärz – eine große und traditionsreiche Veranstaltung des Bezirks – attraktiver gestalten, damit die Angebote gezielt auch junge Frauen ansprechen.

Sicherheit im öffentlichen Raum – Prävention ist der beste Opferschutz

Jeder Mensch sollte sich zu jeder Zeit auf den Straßen und Plätzen in Tempelhof-Schöneberg wohl und sicher fühlen. Leider ist dem nicht so. Neben der Angst vor körperlichen Übergriffen führen auch die Sorge vor verbalen Angriffen und Belästigungen dazu, dass viele Frauen und Mädchen zumindest am Abend bestimmte Orte meiden oder nur ungern allein dort unterwegs sind.

Die CDU wird daher

  • nach und nach Plätze und Wege so gestalten, dass diese gut ausgeleuchtet und einsehbar sind. Ziel ist es, die Entstehung von Angsträumen zu verhindern;

  • bestehende Angsträume durch ein Sonderprogramm bzw. eine entsprechende Schwerpunktsetzung im Straßen- und Grünflächenamt reduzieren;

  • das Angebot an Selbstverteidigungskursen in Schulen und Jugendfreizeit-einrichtungen ausbauen, um das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen zu stärken. Neben einer verstärkten Präsenz der Polizei ist es wichtig, dass sich Mädchen und Frauen gegenüber Angriffen sowie ungebührlichem Verhalten besser gewappnet fühlen;

  • gezielt Gewaltpräventionsprogramme unterstützen. Diese sollten nicht nur den Schutz von Frauen vor körperlichen Übergriffen und Misshandlungen in den Blick nehmen, sondern auch seelischen Verletzungen, z.B. durch Mobbing, vorbeugen;

  • Cybermobbing, zum Beispiel durch Body Shaming oder Hasskommentare im Netz, mit Nachdruck verfolgen und mit der gebotenen Härte bestrafen;

  • die Einrichtung von niederschwelligen Kontaktaufnahmemöglichkeiten zu Hilfs- und Beratungsangeboten (z.B. über Whats App) unterstützen, um auch jungen Mädchen und Frauen den Zugang zu erleichtern.

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