Zwar sind Forderungen nach einer straffen, effizienten Verwaltung berechtigt, allerdings gilt auch, dass einer höheren Zahl an Leistungsberechtigten auch mehr Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zur Verfügung stehen. Stellen und örtliche Anlaufpunkte sind entsprechend dem Bedarf auszubauen. Wir begrüßen die derzeit angestoßene Umstrukturierung des Sozialamtes sowie das damit verbundene Ziel, mehr Service und Beratung anzubieten.

4.1. Wohnungs- und Obdachlosigkeit verhindern

Neben dem Bekenntnis zum Konservatismus und der sozialen Marktwirtschaft ist das christliche Menschenbild die dritte, tragende Säule des Wertekanons der Christlich Demokratischen Union. Das „C“ in unserem Parteinamen ist die Richtschnur, an der sich unser Handeln orientiert. Das gilt insbesondere gegenüber den Ärmsten unserer Gesellschaft.

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4.2. Lebenswerte Kieze für Menschen jeden Alters durch Barrierefreiheit

Von Barrierefreiheit in öffentlichen wie privaten Gebäuden, dem ÖPNV sowie dem öffentlichen Raum, z.B. durch funktionierende Aufzüge, abgesenkte Bordsteine oder genügend Platz in Bus und Bahn, profitieren neben Behinderten insbesondere ältere Menschen, aber ebenso Eltern mit Kinderwagen.

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4.3. Politik für Senioren richtig machen!

Neben äußeren Rahmenbedingungen bedarf es auch im Wohnumfeld unserer älteren Bürgerinnen und Bürger eines Angebots für Begegnungen und Kreativität, um der Vereinsamung im Alter vorzubeugen. Zahlreiche Einrichtungen können Raum hierfür bieten. Der Seniorenarbeit und den Seniorenfreizeitstätten kommt dabei aber eine besondere Bedeutung zu.

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4.4. Gesundheitliche Versorgung ausbauen

Die Bürgerinnen und Bürger Tempelhof-Schönebergs haben ein Anrecht auf bedarfsgerechte und wohnortnahe Angebote an medizinischen und pflegerischen Leistungen. Schnell erreichbare Krankenhäuser und Rettungsstellen, der Arzt um die Ecke, aber auch Pflegedienste, Pflegestützpunkte und ambulante Dienste gehören dazu.

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4.5. Öffentlichen Gesundheitsdienst stärken

Die Corona-Pandemie hat die personelle Unterbesetzung und digitale Rückstände im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu Lasten der Betroffenen und der Allgemeinheit überdeutlich gemacht. Wir fordern, dass die Bundesgelder aus dem Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst konsequent abgerufen und genutzt werden.

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4.6. Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

Verbraucher haben ein Recht darauf zu erfahren, wie Lebensmittelbetriebe bei amtlichen Hygiene-Kontrollen abgeschnitten haben. Das hat auch das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg Anfang August 2020 entschieden. Anfragen über die Online-Plattform „Topf Secret“ sind laut dem Gerichtsurteil rechtmäßig, die Behörden müssen die Informationen ungefiltert zugänglich machen.

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