Unerlässlich sind auch Beratungsstellen zum Thema Gesundheit, Prävention und Therapie, zu speziellen Fragen rund ums Alter sowie besonderen zu Problemstellungen für Menschen mit Behinderungen. Die CDU steht für den Erhalt und Ausbau dieser wichtigen Angebote im Bezirk.

Krankenhausstandorte erhalten und ausbauen

Tempelhof-Schöneberg kann stolz auf seine drei Krankenhäuser sein. Das Auguste-Viktoria-Krankenhaus (AVK), das Wenckebach- und das St.-Joseph-Krankenhaus sind berlinweit für ihre Behandlungsqualität und ihr hervorragendes Personal in Medizin und Pflege anerkannt. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass eine ausreichende Zahl an Krankenhäusern und Intensivbetten vorgehalten werden muss, damit es in Krisenzeiten nicht zu Versorgungsengpässen kommt.

Die CDU setzt sich dafür ein, dass

  • die drei bestehenden Krankenhausstandorte – darunter auch das Wenckebach-Klinikum (WBK) – langfristig erhalten bleiben. Sollte der Berliner Krankenhauskonzern Vivantes allerdings zu dem Ergebnis kommen, das WBK am jetzigen Standort zu verkleinern oder gar zu schließen, fordert die CDU: mindestens den Verbleib von Rettungsstelle, Unfallchirurgie und Geriatrie am jetzigen Standort des WBK sowie den unverzüglichen Neuaufbau aller wegfallenden Abteilungen in gleicher Kapazität am Standort des AVK und zwar im Neubaubereich;

  • das AVK weiter zügig ausgebaut wird;

  • in wirtschaftliches Zukunftskonzept für die stationäre Versorgung im Bezirk entwickelt wird;

  • die Krankenhäuser mit dem Gesundheitshandwerk, den niedergelassenen Ärzten und den übrigen ambulanten Angeboten im Bezirk vernetzt werden.

Klar ist für die CDU zudem: Das Land Berlin muss seinen Verpflichtungen zur Zahlung der erforderlichen Investitionskosten endlich nachkommen. Nur durch eine moderne Infrastruktur können die Krankenhäuser in unserem Bezirk fit für die Zukunft gemacht werden. Es ist nicht einzusehen, warum in Berlin pro Kopf ein Drittel weniger Investitionszuschüsse an Krankenhäuser gezahlt wird als in Brandenburg. Tempelhof-Schöneberg muss deshalb entsprechende Gespräche mit der zuständigen Senatsverwaltung aufnehmen.

Niedergelassene (Fach-)Ärzte in Randgebieten

Berlin gilt im Vergleich zu anderen Bundesländern und Stadtstaaten als eher überversorgt im Bereich der niedergelassenen Ärzte und Fachärzte. Es ist aber nicht zu leugnen, dass in Randgebieten wie Lichtenrade und Marienfelde einige Facharztgruppen inzwischen rar geworden sind, zum Teil sogar ganz fehlen. Darunter fallen u. a. HNO- und Kinderärzte.

Die CDU setzt sich dafür ein, dass

  • das Bezirksamt gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Gesundheit, der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin und den Krankenkassen eine Strukturanalyse der Unter- und Überversorgung mit Fachärzten in Berlin erstellt;

  • regionale Unterschiede schnellstmöglich behoben werden, unter anderem indem niederlassungswillige Fachärzte ausschließlich in unterversorgten Bereichen eine Kassenzulassung erhalten;

  • die hausärztliche Versorgung gestärkt werden muss, indem bestehende Kassensitze übernommen werden können und dadurch an Attraktivität gewinnen.

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