Wohnungslosigkeit kann mit dem Bau zusätzlicher Wohnungen sowie passgenauen Unterstützungsangeboten, beispielsweise der sozialen Wohnhilfe oder der Schuldnerberatung, begegnet werden. Die Gründe für Obdachlosigkeit sind hingegen komplexer, nicht selten geht sie auch mit psychischen Erkrankungen oder Drogen- bzw. Alkoholabhängigkeit einher. Hilfsangebote müssen daher wesentlich vielfältiger sein. In den drei bezirkseigenen Obdachlosenwohnheimen, im Nachtcafé zum Guten Hirten und der Wohnungslosentagesstätte des Unionhilfswerkes wird eine aufopferungsvolle und für unsere Gesellschaft wertvolle Arbeit geleistet.

Die CDU wird deshalb:

  • die Anzahl der verfügbaren Plätze in Wohnheimen wie auch in der Kältehilfe ausbauen und die barrierefreie Erreichbarkeit verbessern;

  • prüfen, ob nach dem Vorbild der Wohnungslosentagesstätte in Schöneberg eine zweite Einrichtung in Tempelhof eröffnet werden kann;

  • die derzeit an einem Standort in Schöneberg gesammelten Erfahrungen bei Präventionsangeboten sowie dem beaufsichtigten Konsum in Drogenkonsummobilen auswerten. Das Schöneberger Angebot könnte ein Baustein sein, um Abhängigen mehr Würde zu geben;

  • Spritzenabwurfbehälter an allen Konsumschwerpunkten aufstellen, um die Gefährdung von Anwohnern und insbesondere von spielenden Kindern zu reduzieren.

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