Das wird deutlich durch eine unverändert hohe Zahl von Schülern ohne Schulabschluss. Die Covid-19-Krise hat die Situation noch einmal für alle klar gemacht. Bildung findet in Berlin in desolaten Räumen, mit desolater Technik und viel zu wenigen und teilweise unzureichend ausgebildeten Lehrkräften statt. Berlin steckt nach 20 Jahren SPD-geführter Schulverwaltung in einer handfesten Bildungskrise.

3.1. Erste Schritte aus der Bildungskrise

Zu wenige Schulplätze, zu wenige ausgebildete Lehrkräfte! Das Land Berlin ist für die Unterrichtsinhalte und das pädagogische Personal an den Schulen zuständig. Der Bezirk trägt die Verantwortung für die bauliche Unterhaltung, die Ausstattung, die Reinigung der Schulen sowie für die Zuweisungen der Schüler an ihre Schulen und die Entscheidung über Schulstandorte. Das gravierende Problem der fehlenden und nicht ausreichend qualifizierten Lehrkräfte muss vorrangig behoben werden.

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3.2. Schulen ohne ausreichende Räume

Das Ziel der Schulbauoffensive wird im Bezirk nicht im Ansatz erreicht. Selbst die Errichtung von eher provisorischen Gebäuden wie Modularen Ergänzungsbauten (MEB) oder modularen Holzbauten dauert fünf Jahre und länger. Der einzige echte Schulneubau im Bezirk soll 2023 fertiggestellt werden. Der Planungsbeginn liegt jedoch rund 10 Jahre zurück.

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3.3. Wir brauchen eine vielfältige Bildungslandschaft

Wir sind der Überzeugung, dass für die Individualität unserer Kinder ein vielfältiges Angebot an Schularten bereitgestellt werden muss. Gymnasien bleiben für uns ein unverzichtbarer Bestandteil der Berliner Bildungslandschaft. Zu ihr gehört auch – aber nicht ausschließlich – die Gemeinschaftsschule. Fachliche Schwerpunktsetzungen der Schulen wollen wir fördern und durch zügige Schaffung der baulichen Voraussetzungen, z.B. von Fachräumen unterstützen.

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3.4. Lehren aus der Corona-Pandemie ziehen

Corona hat die gravierenden Mängel im Berliner Bildungssystem offengelegt.

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3.5. Kinderbetreuung im Bezirk verbessern

Unser Bezirk ist gemeinsam mit Steglitz-Zehlendorf Träger des Kita-Eigenbetriebs Süd-West, der in 37 Kitas ca. 4.800 Kitaplätze anbietet. Das reicht bei weitem nicht aus. Über die in Tempelhof-Schöneberg traditionell stark vertretenen Tagespflegestellen besteht zusätzlich die Möglichkeit, die Zahl der angebotenen Kitaplätze zu steuern.

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3.6. Jugendarbeit im Bezirk

Erziehung von Kindern bedeutet für uns eine große Verantwortung für die ganze Familie. Gegenseitiger Respekt, Toleranz gegenüber anderen, die Fähigkeit, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, das Erkennen der eigenen Grenzen - dafür werden die Grundlagen während der Kindheit und Jugend gelegt. Nicht alle Familien schaffen das ohne Unterstützung. Hier muss das Jugendamt über Beratungsangebote, Jugendarbeit und Inobhutnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls Verantwortung übernehmen.

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3.7. Sport führt zusammen

Sport wird nicht nur im Verein ausgeübt, sondern zunehmend auch individuell. Die CDU will beides fördern. Denn Sport verbindet nicht nur die Menschen, er trägt auch zu einem aktiven und gesunden Leben bei. Die Förderung und die Unterstützung der Vereine sind der CDU Tempelhof-Schöneberg ein wichtiges Anliegen. Aufgrund ihrer vielfältigen positiven Funktionen für den Bezirk haben die Vereine die erste Priorität in unserer Sportpolitik. Wir wollen deshalb das Sportamt personell und technisch verstärken, damit es den Vereinen ein verlässlicher Ansprechpartner sein kann und als echte Servicestelle des Sports im Bezirk wahrgenommen wird

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