Die CDU setzt sich dafür ein, dass

  • grundständige Gymnasialzüge ab Klasse 5 bedarfsgerecht eingerichtet werden und zwar nach Möglichkeit in jeder Bezirksregion an einem Gymnasium. Wir wollen den Ausbau dafür von drei auf sechs Schulstandorte erhöhen;

  • nach und nach Barrierefreiheit hergestellt und eine ausreichende Ausstattung mit Schulhelferstunden gesichert wird. Inklusion betrifft Kinder mit körperlicher und geistiger Behinderung, auf welche die Schulen nicht immer ausreichend vorbereitet sind;

  • je Bezirksregion eine inklusive Schwerpunktschule eingerichtet wird. Hierfür haben wir insbesondere Grundschulen und Gemeinschaftsschulen im Blick;

  • auch mit der Hilfe von Privatschulen die dringend benötigten Schulplätze geschaffen werden. Dies geht schneller als allein durch öffentlichen Schulbau, entlastet die öffentlichen Schulen und trägt durch stärkere Profilbildung zur Bildungsvielfalt bei. In Tempelhof-Schöneberg gibt es vergleichsweise wenige Privatschulen und somit auch Nachholbedarf;

  • für Zugewanderte und Flüchtlinge zunächst der Spracherwerb im Vordergrund steht. Dieser muss nicht zwingend in Willkommensklassen erfolgen, sondern nach Erreichen des Sprachniveaus B1 könnte ein schnellerer und direkter Einstieg in die Regelklasse erfolgen.

Bildungsangebote müssen im Zusammenhang gedacht werden. Sie finden auch statt, wenn die Schülerinnen und Schüler nicht an ihrer Schule unterrichtet werden.

Die CDU wird deshalb:

  • Bildungsverbünde mit Bibliotheken, Volkshochschule (VHS) und Musikschule in allen Regionen mit ihrem Angebot fördern. Die dafür nötigen Flächen sind bei der Raumplanung der Schulen zu berücksichtigen, insbesondere bei Neu- und Umbauten. Kooperationsverträge zwischen Schulen und außerschulischen Bildungsträgern sind auszuweiten;

  • in jeder Region des Bezirks eine koordinierte „Ferienschule“ anbieten. Schülerinnen und Schülern soll damit Gelegenheit gegeben werden, sich auf das neue Schuljahr gemeinsam mit qualifizieren Lehrkräften vorzubereiten, Versäumtes nachzuholen, aber auch Vorbereitungen für Prüfungen o.ä. durchzuführen. Hierzu kann der Schulträger eine Kooperation mit der VHS und den Bibliotheken eingehen;

  • Angebote der Begabtenförderung für leistungsstarke Kinder und Jugendliche verbessern;

  • Kooperationen mit Unternehmen oder Unternehmensnetzwerken, z.B. zwischen der Johanna-Eck-Schule und dem Netzwerk Großbeerenstraße, fördern.

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