Unser Bezirk ist ein buntes Miteinander von großstädtischer Bebauung im Herzen der City-West, ausgedehnten Altbauvierteln im Norden und Zentrum Tempelhof-Schönebergs, großen Industriegebieten sowie alten Dorfkernen und Einfamilienhaussiedlungen im Süden des Bezirks. Die CDU will diese Mischung erhalten und revitalisieren.

Wir wollen die enge Verbindung zwischen Wohnen und Arbeiten weiter ausbauen. Denn sie entspricht auch dem Ideal einer Stadt der kurzen Verkehrswege und hat damit eine wichtige ökologische Funktion. Der Berliner Wohnungsmarkt ist mit einem Fehlbestand von mehr als 100.000 Wohnungen bedrückend. Deshalb müssen wir auch bei uns mehr Wohnungen bauen, die von breiten Schichten der Bevölkerung bezahlt werden können. In der Innenstadt wird dies mit Ausnahme von Dachgeschossen nur noch an wenigen Stellen möglich sein. Größere Wohnungsbaustandorte werden deshalb überwiegend im Tempelhofer Teil des Bezirks zu finden sein. Entscheidend ist ein ernsthafter Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, welche Folgen und Chancen sich aus der weiteren Verdichtung der Stadt ergeben und wo die Belastungsgrenzen für die Betroffenen liegen.

2.1. Stadtentwicklung - so sehen wir die Zukunft

Stadtentwicklungspolitik schafft die Grundlagen für die nachhaltige Entwicklung Tempelhof-Schönebergs. Bezirke, die ihre unterschiedlichen Wohngebiete nicht durch gebietsspezifische Maßnahmen entwickeln, Trends verschlafen und keine Imagewerbung betreiben, sind Verlierer im digitalen Zeitalter. Hier liegt ein großes Manko von Rot-Grün im Bezirk.

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2.2. Wohnen im Bezirk

Der große Bedarf an bezahlbaren Miet- und Eigentumswohnungen hat auch in unserem Bezirk zu deutlichen Mietsteigerungen beziehungsweise Kaufpreiserhöhungen für Eigentumswohnungen geführt. Die Angst vor Verdrängung ist bei den Mieterinnen und Mietern in vielen Teilen des Bezirks, insbesondere aber in den innerstädtischen Stadtvierteln, groß. Das nehmen wir sehr ernst.

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2.3. Parks und Straßengrün

Unsere Ansprüche an Wohn- und Lebensqualität haben sich verändert. Heute geht es nicht nur um eine schöne Wohnung, es geht auch um wohnungsnahe Grünanlagen und mehr Natur auch in der Innenstadt. Das Stadtgrün war in den letzten 20 Jahren die Sparbüchse der Bezirkspolitik. Deshalb muss der Schwerpunkt der nächsten Jahre auf Erhalt und Verbesserung der bestehenden Grünanlagen ausgerichtet sein, um die Lebensqualität der Menschen im Bezirk zu verbessern.

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2.4. Sicherheit und Ordnung im Wohnumfeld verbessern

Zu einem lebens- und liebenswerten Tempelhof-Schöneberg gehört ein sauberes und sicheres Wohnumfeld. Um das zu gewährleisten, bedarf es gut aufgestellter Ordnungsbehörden, konsequenten Durchsetzens von Recht und Gesetz sowie des politischen Willens, bestehende Missstände zu verändern.

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2.5. Verkehr und Mobilität – wir suchen individuelle Lösungen

Ein „Weiter so“ in der Verkehrspolitik kann es nicht mehr geben. Stau, Lärm und Emissionen machen den Menschen zu schaffen. Deswegen wollen wir den ÖPNV, Fußgänger, Radfahrer und neue Mobilitätsformen stärken, um ein besseres Miteinander aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu gewährleisten. Das Auto aus der Stadt vertreiben zu wollen, wäre jedoch realitätsfremd. Es hat auch weiter seinen Platz im Verkehrssystem.

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2.6. Aktive Wirtschaftspolitik im Bezirk

Für die CDU Tempelhof-Schöneberg ist Wirtschaftspolitik im Bezirk auch Standortpolitik. Wir wollen deshalb die Gewerbeflächen im Bezirk sichern. Selbstständige und Betriebe brauchen eine aktive Unterstützung bei ihren Anliegen im Bezirk. Dazu gehören wirtschaftsfreundliche Lieferwege genauso wie die Vereinfachung von Verwaltungswegen bei der Neugründung oder Erweiterung von Unternehmen.

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