Vor allem die Sportvereine und bürgerschaftlichen Vereinigungen vor Ort haben einen großen Anteil an dem angenehmen gesellschaftlichen Miteinander in diesen Teilen des Altbezirks Tempelhof.

Für Mariendorf und Marienfelde haben wir uns Folgendes vorgenommen:

  • Wir begrüßen die positive Entwicklung des Marienparks, des ehemaligen Gasag-Geländes an der Ringstraße, zu einem modernen Gewerbestandort. Neben dem Gewerbe möchten wir auf dem Gelände aber auch Wohnraum schaffen. Dafür gilt es, die Attraktivität des Standortes durch einen gezielten Ausbau der Infrastruktur mit einer besseren Anbindung an den ÖPNV, Parkplätzen, Ladesäulen für E-Autos und einer Fuß- und Radverbindung zur Lankwitzer Seite des Teltowkanals zu steigern.

  • Wir setzen uns dafür ein, dass der Bau des S-Bahnhofs Kamenzer Damm durch das Land Berlin umgehend bei der Deutschen Bahn bestellt wird. Der Baubeginn darf sich nicht noch länger verzögern, sondern muss sich unmittelbar an den Bau der Dresdner Bahn anschließen.

  • Die Realisierung des Regionalbahnhalts Buckower Chaussee als Bestandteil des Ausbaus der Dresdner Bahn ist für unsere Ortsteile sowie für den gesamten Berliner Süden, auch vor dem Hintergrund der Anbindung an den Flughafen Berlin Brandenburg (BER), von herausragender Bedeutung. Seit nunmehr fast 15 Jahren wird über die Schaffung dieses Regionalbahnhalts geredet – viel zu lange. Wir setzen uns dafür ein, dass das Land Berlin auch hier endlich die Bestellung bei der Deutschen Bahn tätigt, so dass der Regionalbahnhalt unmittelbar nach Abschluss des Baus der Dresdner Bahn im Jahre 2025 in Betrieb genommen werden kann.

  • Die bestehenden Park+Ride-Plätze am U-Bahnhof Alt-Mariendorf und S-Bahnhof Buckower Chaussee möchten wir bedarfsgerecht ausbauen. Dies ist zum Beispiel durch kombinierte Parkhäuser für PKW und Fahrräder möglich, so dass mittelfristig das Angebot an P+R im Süden des Bezirks ansteigt und die Pendlerzahlen in die Innenstadt gesenkt werden können.

  • Die Verkehrsverwaltung hat in diesem Jahr beschlossen, im Ortsteil Tempelhof (inkl. Tempelhofer Damm) die Parkraumbewirtschaftung einzuführen. Solche Planungen lehnen wir für den Ortsteil Mariendorf und den Mariendorfer Damm strikt ab und sind weiterhin gegen eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in Richtung Süden.

  • Der Kreuzungsbereich Marienfelder Allee, Friedenfelser Straße (B 101), Hildburg- hauser Straße und Nahmitzer Damm muss, wie seit langem von der CDU gefordert, entsprechend des Verkehrsaufkommens zur Reduzierung des Staus umgebaut werden.

  • Der Neubau der integrierten Sekundarschule in der Eisenacher Straße bietet die Möglichkeit, die verfügbaren Flächen optimal auszunutzen. Dringend benötigte Unterrichtsräume für die Volkshochschule und die Musikschule, aber auch neue Sportflächen ließen sich auf dem Schulgelände realisieren. Kritisch sehen wir, dass aufgrund fehlender Reserveflächen für soziale Infrastruktur gerade die Kleingartenkolonie, die als Naherholungsgebiet zu einem guten Stadtklima beiträgt, weichen muss. Wir setzen uns daher dafür ein, dass den ansässigen Kleingärtnern Ersatzflächen im Bezirk zur Verfügung gestellt werden.

  • Wir setzen uns dafür ein, dass die Trabrennbahn Mariendorf als Wettkampfstätte für den Pferdesport erhalten bleibt. Sollte dies künftig nicht mehr möglich sein, soll zumindest das Gelände für andere sportliche Aktivitäten genutzt werden können.

  • Wir sind froh, dass vom Land Berlin – auch auf Drängen der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus – Mittel für den Bau des Multifunktionsbades Mariendorf am Ankogelweg bereitgestellt wurden. Weniger erfreulich sind jedoch der überlange Planungsvorlauf und die Tatsache, dass erst im ersten Halbjahr 2023 mit dem eigentlichen Bau begonnen werden soll. Dadurch wäre mit einer Eröffnung nicht vor 2025 zu rechnen. Wir setzen uns daher für einen zügigen Abschluss des Planungsverfahrens und eine Baubeschleunigung ein!

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